ZDF-Telefoninterview-Wochen
Mai 2026
Bei den nächsten ZDF-Telefoninterview-Wochen stehen Ihnen folgende Schauspielerinnen und Schauspieler, Journalistinnen und Journalisten, Popsänger, Skirennläufer, Psychologen und Dragqueens zur Verfügung: Yvonne Catterfeld, Annette Frier, Rea Garvey, Hans-Joachim Heist, Cosima Henman, Christoph Maria Herbst, Jule Hermann, Friederike Kempter, Sophie von Kessel, Jan Krauter, Maike Kühl, Bettina Lamprecht, Klara Lange, Tobias Moretti, Johannes Nichelmann, Tobias Oertel, Yemisi Ogunleye, Nico Santos, Andrea Sawatzki, Susan Sideropoulos, Chris Sommer, Klaus Steinbacher, Max Uthoff, Claus von Wagner und Caro Worbs.
ZDF-Telefoninterview-Wochen Mai 2026
Ab Anfang Mai bis ca. Mitte Juni
Erste Informationen zu den einzelnen Formaten und Sendungen:
„ZDF Magazin vor Ort“
Chris Sommer, Caro Worbs
Das „ZDF Magazin Royale“ wagt sich aus den heimeligen vier Studiowänden hinaus in die Welt: In vier Sondersendungen bietet das Team um Jan Böhmermann Live-Berichterstattung unter dem Titel „ZDF Magazin vor Ort“. Abwechselnd führen die „ZDF Magazin Royale“-Ensemblemitglieder Caro Worbs und Chris Sommer durch eine halbe Stunde Breaking News. Denn: Politische Krisen, Naturkatastrophen oder Kirmeseröffnungen werden erst durch TV-Live-Berichterstattung schön und wahr! Die vier Folgen von „ZDF Magazin vor Ort“ erscheinen über das Jahr verteilt.
Die in der zweiten Ausgabe dreht sich alles um das Wahrzeichen der Stadt Köln: den Colonius. Der ruhmreiche Fernmeldeturm hat nun ausgedient und soll gesprengt werden. Pünktlich zum halbstündigen Countdown berichtet das Team von „ZDF Magazin vor Ort“ vom Geschehen: Was braucht es alles, damit so eine Sprengung sicher abläuft? Wurden alle betroffenen Anwohner evakuiert? Und wie verabschiedet man sich gebührend von solch einer städtebaulichen Ikone?
Zu sehen ist das „ZDF Magazin vor Ort: Colonius-Sprengung“ mit Chris Sommer ist am Freitag, 29. Mai 2026, um 23.00 Uhr im ZDF und bereits ab 20.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal abrufbar. Die erste Ausgabe mit Caro Worbs war bereits am Freitag, 10. April 2026, im ZDF zu sehen und ist im ZDF-Streaming-Portal abrufbar.
„Aids in Zeiten der Liebe“
Johannes Nichelmann
Die dreiteilige Dokuserie von „aspekte“ erzählt eine wahre Geschichte über Liebe, Krankheit und Kunst im geteilten Deutschland – und darüber, wie Aids Menschen trennte und am Ende zwei verfeindete Systeme zusammenarbeiten ließ. Zudem entdeckt „AIDS – In Zeiten der Liebe“ zwei vergessene Künstler wieder: den Bühnenbildner und Maler Heiko Zolchow (1955–1987) sowie den Schauspieler Dirk Nawrocki (1958–1994).
Der Filmemacher und Autor Johannes Nichelmann („Nachwendekinder“, 2019) erzählt in „AIDS – In Zeiten der Liebe“ mit Interviews und vielschichtigem Archivmaterial die Aids-Krise erstmals als deutsch-deutsche Geschichte. Mithilfe sensibel gedrehter Reenactments zeichnet er die Biografien von Heiko Zolchow und Dirk Nawrocki nach. Zu Wort kommen unter anderen Sabine Zolchow, die ehemalige Ehefrau von Heiko Zolchow, Regisseur Frank Castorf, der Szenenbildner Karl-Hermann Reith, der Schauspieler Bernd Stegemann, Regisseur und Autor Jean-Claude Kuner sowie der Historiker Henning Tümmers. „AIDS – In Zeiten der Liebe“ ist ab Donnerstag, 14. Mai 2026, 22.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal verfügbar und wird ab Freitag, 22. Mai 2026, jeweils 23.30 Uhr an drei aufeinanderfolgenden Wochen im ZDF ausgestrahlt.
„Song Trip“
Yvonne Catterfeld, Rea Garvey, Nico Santos
In „Song Trip“ machen sich in Deutschland lebende Pop- und Rockstars auf eine außergewöhnliche Reise rund um den Globus. Die Künstlerinnen und Künstler besuchen fremde Länder, entdecken neue Kulturen und tauchen tief in die musikalischen Traditionen ihrer Reiseziele ein. Gemeinsam mit Local Artists verwandeln sie auf jeder Reise einen ihrer Hits in eine noch nie gehörte Version. Dabei sind in der zweiten Staffel „Song Trip“: Yvonne Catterfeld, die die facettenreiche Musik- und Kulturlandschaft von Kap Verde erkundet, Nico Santos, der sich intensiv mit den musikalischen Traditionen Vietnams auseinandersetzt, Rea Garvey, der in Sápmi (Norwegen und Finnland) einzigartige Einblicke in die Kultur der Sámi erhält, sowie Peter Maffay, der in Nashville den Ursprüngen des Country auf den Grund geht.
In einer Rahmenhandlung, der Watch Party, schauen die Künstlerinnen und Künstler ihre Reisen gemeinsam an und tauschen Erfahrungen und Erlebnisse aus. Sie blicken auf ihre eigenen Song-Trips zurück und reagieren auf die Abenteuer der anderen – authentisch, überraschend und persönlich. Alle vier Folgen von „Song Trip“ sind ab Montag, 29. Juni 2026, 10.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal verfügbar. Die Ausstrahlungstermine der Folgen (jeweils freitags um 23.30 Uhr im ZDF): Nico Santos (17. Juli 2026), Rea Garvey (24. Juli), Yvonne Catterfeld (31. Juli) und Peter Maffay (7. August).
„That’s My Style“
Susan Sideropoulos
Susan Sideropoulos moderiert die zweite Staffel des Umstylingformats „That’s My Style“, das ab Sonntag, 5. Juli 2026, 14.00 Uhr, in acht Folgen wöchentlich im ZDF zu sehen ist. Die Folgen sind jeweils am Freitag vor der Ausstrahlung um 10.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal und in der App abrufbar.
In diesem Factual-Programm geben kompetente Modeprofis den Protagonistinnen und Protagonisten Typberatung und Styling-Vorschläge für das individuelle Shoppingerlebnis – und alles findet unter einem Dach im persönlichen Kaufhaus statt. Die Professionals Marina Hoermanseder, Axel Surendorf, Ines Thömel, Konstantinos The Stylist und Swaantje Taube „battlen“ sich mit Look-Vorschlägen. Neben der Beratung der Kundinnen und Kunden werden in der Sendung Infos zu Trends der Saison sowie Hintergründe zu Materialien und Herstellung der Kleidungsstücke gegeben. Am Ende steht jeweils die Kaufentscheidung, und die Stylistinnen und Stylisten fiebern gespannt mit, welcher Look das Rennen macht. Gezahlt wird mit dem eigenen Geld.
„Merz gegen Merz“
Annette Frier, Christoph Maria Herbst
Nach „Merz gegen Merz – Hochzeiten“ (2023) und „Merz gegen Merz – Geheimnisse“ (2024) können sich die Zuschauenden auf zwei weitere Filme der Reihe freuen: In „Merz gegen Merz – Geständnisse“ (ab 14. Mai 2026 im ZDF-Streaming-Portal und Donnerstag, 21. Mai 2026, 20.15 Uhr, im ZDF) nimmt Erik Merz (Christoph Maria Herbst) seine Ex-Frau Anne (Annette Frier) und den Rest seiner Patchwork-Familie mit zu einer Gala, wo ihm ein Ehrenpreis verliehen werden soll. Dabei löst er ein Wochenende voller Chaos aus. In „Merz gegen Merz – Neuanfänge“ (voraussichtlich im August im ZDF) stellt sich die Frage, ob womöglich ein Comeback der Merzens vor der Tür steht.
„Die Abräumer“
Hans-Joachim Heist, Bettina Lamprecht
Die eigenwillige Karo (Bettina Lamprecht), einst ein Bowling-Wunderkind, droht, ihre heruntergekommene Bowlinghalle in Wuppertal an einen Immobilieninvestor zu verlieren – wenn sie nicht binnen acht Wochen 75.000 Euro auftreibt. Obwohl sie nie wieder bowlen wollte, lässt sie sich dazu überreden, am Big Battle Bowl teilzunehmen, wo ein hohes Preisgeld wartet. Doch dafür braucht sie ein Team. In ihrem liebenswerten Mitarbeiter Djamal (Mido Kotaini), dem einsamen Rentner Freddy (Hans-Joachim Heist) und der stillen Shu (Jing Xiang) findet sie eher mäßig begabte Mitstreiter. Wird die Mannschaft aus Underdogs sich zusammenraufen und gemeinsam das große Geld gewinnen?
Die Sportkomödie „Die Abräumer“ läuft voraussichtlich im Sommer 2026 in ZDFneo.
„Plötzlich Schwester“
Cosima Henman, Klara Lange, Andrea Sawatzki
Zwei Schwestern, die spießige Sandra (Klara Lange) und die chaotische Sandy (Cosima Henman), erfahren erst nach dem Tod des gemeinsamen Vaters von dessen Doppelleben und der Existenz der jeweils anderen. Zum Entsetzen der Mütter Monika (Andrea Sawatzki) und Gabi (Anita Vulesica) sowie von Sandras Bräutigam Justus (Yannik Heckmann) will Sandy unbedingt Sandras Trauzeugin werden. Während sich die beiden Mütter um die Hinterlassenschaft ihres Mannes streiten, wozu auch seine Asche zählt, droht Sandras Hochzeit im Chaos zu versinken. „Plötzlich Schwester“ ist voraussichtlich im August 2026 im ZDF zu sehen.
Die Fortsetzung der Komödie mit dem Arbeitstitel „Plötzlich Mutter“ wird im Sommer 2026 gedreht.
„Fang mich doch!“
Jan Krauter, Friederike Kempter, Tobias Oertel
Einem Hochstapler und Familienvater aus prekären Verhältnissen gelingt es, Finanzvorstand einer wohlhabenden Elterninitiative zu werden und diese um Hundertausende zu betrügen.
In der Leipziger Elterninitiative Regenbogen taucht Vater Georg (Jan Krauter) mit seiner Familie auf und bewirbt sich um den begehrten Inklusionsplatz für die gemeinsame Tochter, einem Kind mit Epilepsie. Die Welt in dem neureichen Leipziger Stadtviertel ist Georg so fremd wie verheißungsvoll und so beginnt er, sich ein Lügengerüst aufzubauen. Als sie den Platz erhalten, packt Georg an, wo es geht. Bald vertraut man ihm die Nachfolge des Finanzvorstands an und damit die Prokura über alle Gelder, und Georg genießt sein „neues“ Leben in vollen Zügen, auch die Affäre mit einer der reichen Mütter (Friederike Kempter). Bis die Situation zu kippen beginnt und eine der Mütter sowie der Vater von Anton (Tobias Oertel) Verdacht schöpfen, was Georgs Biografie betrifft. Georg gerät gehörig unter Druck und setzt nicht nur seine eigene Existenz aufs Spiel, sondern bringt auch seine Tochter in Gefahr.
Die Komödie „Fang mich doch!“ läuft im August 2026, 20.15 Uhr, im ZDF.
„Die Anstalt“
Maike Kühl, Max Uthoff, Claus von Wagner
Satirisches Jubiläum mit Haltung, Humor und Fakten: Am Dienstag, 21. Juli 2026, zeigt das ZDF um 22.15 Uhr die Satire-Sendung „Die Anstalt“ zum einhundertsten Mal. Nach 100 Sendungen mit unzähligen thematischen Aspekten, Fakten und Pointen steht die Sendung auch in Zukunft für ein klares Versprechen: Satire, die informiert, irritiert und zum Lachen und Nachdenken anregt. Als Jubiläumsgäste haben sich unter anderen Christian Tramitz, Lutz van der Horst, Gisa Flake, Julia Gamez, Danger Dan und Die Sterne angekündigt.
Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner präsentieren in der „Anstalt“ Kabarett mit viel Spielwitz, Humor und Haltung. Gemeinsam mit wechselnden Kolleginnen und Kollegen aus der Kabarett- und Comedybranche nehmen sie sich Monat für Monat, als satirisches Anstaltsensemble, die Fragestellungen vor, die die Welt bewegen. Seit der Erstausstrahlung im Februar 2014 steht das Format für kluge, pointierte und zugleich gründlich recherchierte Auseinandersetzungen mit brennenden Themen aus Politik und Gesellschaft.
„München Beats“
Jule Hermann, Sophie von Kessel, Tobias Moretti, Klaus Steinbacher
München in den 90er-Jahren: Die Welt ist im Umschwung, und es herrscht Aufbruchstimmung. Als Linda (Jule Hermann) mit der aufblühenden Techno-Bewegung in Berührung kommt, eröffnet sich ihr eine neue Welt fernab des elterlichen Bauernhofs. Begeistert vom pulsierenden Sound zieht sie nach München, um ihren Traum zu verwirklichen: DJ zu werden. Währenddessen kämpfen ihre Eltern mit einer existenzbedrohenden Nachricht: Der Unternehmer Theo Meinhardt (Tobias Moretti) sieht sich gezwungen, sein Werk für Kartoffelprodukte zu schließen.
Als langjährige Kartoffellieferanten stehen viele Bauern der Region plötzlich vor dem wirtschaftlichen Aus. Theo plant, das Gelände in ein modernes Stadtviertel zu verwandeln, doch sein Sohn Marius (Klaus Steinbacher) verfolgt eine andere Vision: Er setzt alles daran, die alte Fabrik in einen Ort für Raves sowie alternative Kunst- und Kulturprojekte zu verwandeln. Seine Mutter Alicia Meinhardt (Sophie von Kessel) steht an seiner Seite und stellt sich damit zunehmend gegen Theo, was die ohnehin angespannte Ehe zusätzlich verschärft. In der Clubszene wird ausgerechnet Linda zu Marius‘ engsten Verbündeten. Doch es sind nicht nur gemeinsame Träume, die die beiden verbinden. Ihre aufkeimende Liebe bringt Spannungen zwischen die Familien und ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht.
Die vierteilige Serie „München Beats“ wird voraussichtlich im August 2026 im ZDF zu sehen sein.
„37°: Das Gold ihres Lebens – Kugelstoßerin Yemisi“
Yemisi Ogunleye
„Ich bin eine Überwinderin“, sagt Yemisi Ogunleye (27). Die Kugelstoßerin betritt das Olympische Stadion am 9. August 2024 in Paris als Außenseiterin. Und doch steht sie vor den 80.000 Menschen mit einer Gewissheit, die größer ist als jeder Zweifel. Wenige Minuten später schreibt sie Sportgeschichte und gewinnt olympisches Gold für Deutschland.
Die „37°“-Reportage erzählt von dem Weg zum goldenen Wurf, von harter Arbeit, körperlich wie seelisch. Der Film von Tina Soliman und Torsten Lapp begleitet Ogunleye am Dienstag, 11. August 2026, 22.15 Uhr (am Sendetag ab 5.00 Uhr im ZDF-Streaming), ins Trainingslager, zu Wettkämpfen, in die Routinen aus Schweiß, Physiotherapie und Präzision, und zu ihrer Trainerin Iris, die ihr Talent früh erkannte. Der Film zeigt auch, wo Ogunleyes eigentlicher Halt liegt: in ihrer Familie, ihrer Kirchengemeinde, und bei ihren Freundinnen und Freunden.

