Der WDR auf der re:publica 2019

am 06. – 08. Mai

Vom Telekolleg zur Maus-App: öffentlich-rechtlicher Bildungsauftrag 2.0
Der digitale Wandel bestimmt die gesellschaftliche Entwicklung in hohem Maße. Doch selbst in den meisten Schulen fehlen Möglichkeiten auf die digitale Welt hinreichend vorzubereiten und wer programmieren kann, versteht die Welt. Im Digitalen Wandel ist „Coden“ der Schlüssel, selbst aktiv zu werden, mitzugestalten und fundiert Kritik üben zu können.
„Die Sendung mit der Maus“ hat eine Web-Anwendung entwickelt, die spielerisch an die Grundfähigkeiten des Programmierens heranführt. „Die Digitalisierung bietet uns völlig neue Möglichkeiten, komplexe Themen spannend aufzubereiten. Ob ‚Programmieren mit der Maus‘, Musikvermittlung via Web-App oder Zeitzeugenberichte mit AR-Technik direkt im Klassenzimmer: Der WDR zeigt so, wie moderne Wissensvermittlung aussehen kann.“

Die WDR-Sessions:

•    06. Mai, 13.45-14.15 Uhr, Loft T
Sind das Fakten, oder kann das weg? So geht Wissenschaft in 59 Sekunden
Plastikmüll, Dieselgate, Impfen: Wissenschaft liefert Fakten – ob im Alltag oder bei großen Problemen unserer Zeit. Mit „Quarks“ zeigen wir: Man braucht nicht immer ein Dossier. Wie kann man komplexe Zusammenhänge in eine Minute packen, ohne wie pseudowissenschaftliche „Fakten“-Seiten zu enden? Mehr Tiefe durch Kürze. Mehr Debatte durch Reduktion.
Mustafa Benali (Quarks, WDR), Lisa Weitemeier (Multimedia-Redakteurin), Andrea Wille (Quarks, WDR), Jonathan Focke (Quarks, WDR)

•    06. Mai, 15-16 Uhr / Stage
Ist das gerade wirklich das Thema?! Relevanz in digitalen Zeiten
Journalisten befinden sich immer mehr im Sperrfeuer von Themen. Vor allem Populisten haben die Meinungsmacht des Digitalen für sich entdeckt und versuchen die Medien mit verkürzten Halbwahrheiten und bewusst geschürten Ängsten vor sich herzutreiben. Was kann der Journalismus dagegen tun? Und was bedeutet Relevanz überhaupt noch in diesen Zeiten?
Darüber diskutiert Georg Restle u.a. mit Marietta Slomka und Florian Klenk.

•    07. Mai, 10-11 Uhr / Stage 6.
Überall Wissen, aber was wissen wir wirklich?
Die Digitalisierung hat den Zugang zu Wissen enorm verändert: Wissensinhalte sind ständig und unbegrenzt abrufbar. Schon die Kleinsten bewegen sich intuitiv durchs Netz. Doch profitieren wir als Gesellschaft von diesem Wandel oder führt die Flut an Informationen zum Overkill?
WDR-Intendant Tom Buhrow befragt Netz-Reporterin Mai Thi Nguyen-Kim und Mai Thi Nguyen-Kim befragt Tom Buhrow.

•    08. Mai; 11.15-11.45 Uhr K1 (Kühlturm)
Augmented Classroom
Geschichte ist nicht weit weg – mit Augmented Reality geht Geschichte alle an. Zum Beispiel die von Anne Frank. „WDR AR 1933-1945“ macht die Zeit des Nationalsozialismus neu erfahrbar und holt sie direkt ins Klassenzimmer. Wir brauchen digitale Unterrichtsinhalte, die Sinn machen, spannend sind und mehr können als die alten Schulbücher.
Stefanie Vollmann (Autorin, WDR)

Foto: © WDR/Oliver Ziebe

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