Doitscha – Alles geht vorüber
am 04. November 2026 im Ersten und in der Mediathek
Im Vorfeld des Jahrestages der Reichspogromnacht zeigt Das Erste am 4. November 2026 um 20:15 Uhr den Spielfilm „Doitscha – Alles geht vorüber“. Der Film ist eine Adaption des 2015 erschienenen Romans „DOITSCHA – eine jüdische Mutter packt aus“ von Adriana Altaras. Das Autorenteam Momme Peters und Ester Amrami, die auch Regie führte, hat die Geschichte in die Gegenwart und in die Zeit nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 übertragen.
Inhalt:
„Sie sind Jüdin? Das sieht man Ihnen überhaupt nicht an!“ Zwischen Antisemitismus, Pubertät und Schuldkomplexen versucht eine jüdische Mutter, ihre interkulturelle Familie durch den Alltag im Köln zu navigieren. Dabei werden ihre liberalen Werte immer wieder auf die Probe gestellt. Der Film erzählt von der Lebenssituation deutscher Juden nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und davon, wie sich dieser auf ihr persönliches Leben auswirkt.
Ein spektakulärer Talkshow-Auftritt zum Thema „Juden in Deutschland“ bringt Mutter Adriana (Oriana Schrage) eine besondere Anfrage ein: Zum Gedenken an die Reichspogromnacht soll sie eine Rede halten. Während sie mit der Aufgabe hadert, verliert sie die Situation in der eigenen Familie zunehmend aus dem Blick. Der ältere Sohn David (Yahli Yogev), mitten in der Pubertät, und sein nichtjüdischer Vater Georg (Mark Waschke) verhaken sich zunehmend in vordergründig religiösen Auseinandersetzungen. David nennt seinen Vater dabei provozierend „Doitscha“ – ein klassischer Pubertätskonflikt. Der jüngere Sohn Sammy (Adam Lukas) hingegen hat mit antisemitischen Anfeindungen in der Schule zu kämpfen, die er lange vor seiner Familie verbirgt. Mehr und mehr gerät das Familiengefüge aus dem Gleichgewicht.
„Doitscha – Alles geht vorüber“ ist eine Produktion von storytelle, einem Label der ALPHA Entertainment in Köln, im Auftrag des WDR (Redaktion: Elke Kimmlinger) für die ARD. Produzentinnen sind Carolin Engstfeld und Wiebke Mercier. Autor:innen sind Momme Peters und Ester Amrami; Ester Amrami führte zudem Regie.
